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Dr. Karoly Tüz

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Den ersten Tag auf der Intensivstation habe ich nur mehr dunkel im Gedächtnis, der schwärzeste Tag in meinem Leben. Der Schatten der Vergangenheit verblasst jetzt langsam, verschwindet im Nebel der Erinnerung. Wie sich alles zugetragen hat, weiß ich im Grunde nur mehr aus Erzählungen, und ich habe das Gefühl, sie sprechen von einer anderen Person.

Das bin ich im Grunde auch, denn wer mir da aus dem Spiegel entgegenblickt ist ein anderer Mensch als der vor zwei Jahren auf dem Passfoto zu meinem 42. Geburtstag. Als Anästhesist und Intensivmediziner in einem Landspital hatte ich viel Verantwortung zu tragen. Ich lebte hauptsächlich von mindestens 20 Zigaretten pro Tag und bis zu zehn Tassen Kaffee, um mich zu beruhigen und wach zu halten. Für Mahlzeiten blieben sowieso nur die kurzen Pausen zwischen den Operationen, in denen ich in aller Eile „irgendwas“ – Hauptsache „sättigend“ – gegessen hatte.

Meist Fertigspeisen wie Pizzas oder Hamburger, Schnitzelsemmeln, Kartoffelsalat mit Mayonnaise und dazu Limonaden. Um dem Stress des Alltags etwas zu entfliehen, ging ich an dienstfreien Abenden häufig mit Freunden in unsere Stammlokale, wo der Menüplan ähnlich wie der tagsüber aussah, nur anstelle der Süßgetränke bestellten wir Bier oder andere alkoholhältige Getränke.

Als Resultat dieses Lebenswandels nahm ich, Jahr um Jahr um ein paar Kilos zu, parallel dazu mein Cholesterinspiegel und mein Blutdruck. Anfangs unmerklich, schließlich wurde ich aber doch immer häufiger von meiner Familie, meinen Bekannten und Kollegen auf mein „gutes Aussehen“ aufmerksam gemacht. Dabei hatte ich als frisch promovierter Arzt eine schlanke, sportliche Figur, war energiegeladen und voller Tatendrang. Obwohl ich als Mediziner genau wusste, dass meine Risikofaktoren eine Zeitbombe darstellten, dachte ich innerlich, „mir wird nichts passieren, wichtig ist, dass die Arbeit vorankommt.“

Wie falsch diese Annahme war, zeigte mir das Schicksal auf ganz brutale Weise. Voriges Jahr spürte ich plötzlich einen heftigen Schmerz in der Brust. An den ersten Tag auf der Intensivstation erinnere ich mich nur noch dunkel. Woran ich mich aber mit aller Deutlichkeit erinnere, ist mein Schwur an der Schwelle des Todes, mein Leben grundlegend zu ändern, falls ich überleben sollte. Der „Zufall“ half mir dabei, diesen Schwur nicht nur zu halten, sondern jetzt ein genauso schlanker, aber viel leistungsfähigerer und lebensfroherer Mensch zu sein als zu meinen „jungen dynamischen“ Jahren nach der Promotion – und das ohne Diäten, ohne hungern, ohne Kasteiungen und ohne Schuldgefühle dafür, dass ich mit Genuss esse und mein Leben trotz der gleichen Arbeit wie vorher ohne Stress in vollen Zügen genieße. „Unmöglich!“ denken Sie. „Mit Leichtigkeit möglich!“ sage ich. Mich besuchte damals der Kollege Bahadori, der als Internist im selben Spital arbeitet, auf der Intensivstation und schenkte mir ein Exemplar seines Buches "Die 7 Stufen zum Gleichgewicht - Abnehmen auf sanfte Weise".

Zuerst dachte ich, es handelt sich um ein normales Diätbuch. Er sah mir gleich an, dass ich etwas frustriert war, bestand aber darauf, dass ich es lese.

Dieses Buch hat mein Leben vollkommen verändert!



Ihr Dr. Karoly Tüz

Das war ich vorher...

Die 7 Stufen zum Gleichgewicht

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